Jahresziele 2015 +

Für das Jahr 2015 (und 2016?) haben wir als Kirche insgesamt 3 Ziele, über die wir gestern im Rahmen unserer 3. Vollversammlung gesprochen, nachgedacht und gebetet haben.

1. Wir werden Raum dafür schaffen, dass jeder bei Dreisechzehn Gott erleben kann!
2. Wir werden eine betende Gemeinde sein! 
3. Wir werden einen zweiten GottesStandort in Hannover gründen

Der Zielformulierung ging eine Gemeindeanalyse voraus. In Zusammenarbeit mit dem Institut für natürliche Gemeindeentwicklung haben wir Ende 2014 einen Blick auf verschiedene Qualitätsmerkmale von gesunden und wachsenden Gemeinden geworfen und die Ausprägung dieser Qualitätsmerkmale bei uns untersucht.

Wir konnten feststellen, dass wir in vielen Bereichen im bundesdeutschen Vergleich einen sehr hohen Wert erzielen können. Zum Beispiel sind die Bereiche „Bevollmächtigende Leitung“, „Gabenorientierte Mitarbeit“, „Zweckmäßige Strukturen“, „Inspirierender Gottesdienst“ ganz besonders hoch ausgeprägt.

Das genau Auswertungsprofil befindet sich aktuell in unserem Downloadbereich.

Unser Minimumfaktor ist das Qualitätsmerkmal „Leidenschaftliche Spiritualität“. In diesem Bereich wird gemessen, wie stark unsere regelmäßigen Besucher Gott in ihrem Alltag erleben und inwiefern  spirituelle Rituale ausgeprägt und gepflegt werden.

Anfang des Jahres haben sich alle Team-Leiter mit dem Pastor getroffen um über dieses Ergebnis zu beraten. Ergebnis dieses Tages waren die ersten beiden o.g. Ziele für das Jahr 2015 und darüber hinaus.

In der gestrigen VollVersammlung haben wir unsere regelmäßigen Besucher dann gefragt, welche Maßnahmen wir ergreifen können oder welche Ideen es gibt, um diese Ziele zu erreichen.

Viele Ideen wurden geschmiedet. Die Ideen, die die meiste Zustimmung fanden waren die folgenden:

1. Zweierschaften bilden
2. Worship- Abende
3. Erlebnisberichte im Gottesdienst o.ä.
4. 24/7 – Gebetsaktion durchführen
5. Alltagsrituale erklären, einführen (Sesselritual o.ä.)
6. Gebets & Fürbitteanteile im Gottesdienst steigern
7. Segnungsgebet anbieten
8. Bereichsleitung Gebet & Fürbitte ernennen.

Das dritte Ziel ergibt sich aus unserem Prinzip der „magischen 150“. 

Von Anfang an war es unser Ziel, dass wir verschiedene GottesdienstStandorte in Hannover haben möchten, um verschiedene Zielgruppen, Stadtteile und Milieus zu erreichen. Wir nennen das einen multilokalen Milieuansatz.

Die einzelnen GottesdienstStandorte bleiben dabei mit einander verbunden und bilden ein Ganzes.

Aus der Organisationspsychologie weiß man, so belegt es Malcolm Gladwell in seinem Buch „Tipping Point, dass 150 die Gruppengröße ist, bei der der Einzelne noch das Gefühl hat zu jedem anderen noch eine persönliche Beziehung haben zu können. Und da unser dieser beziehungsorientierte Ansatz wichtig ist, haben wir beschlossen die magischen 150 zur Grundlage unserer strategischen Überlegungen zu machen.

In unsere Gottesdienste am Sonntagnachmittag in Linden kommen zurzeit bis zu 110 Erwachsene. Von daher ist die Entscheidung einen zweiten Standort zu gründen nur folgerichtig.

Gesucht werden nun ca. 12 Leute, die unter der Leitung von Markus ein Starterteam für den Standort bilden.